Die Musik

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Genre: Mundart-Pop, Austropop

Liedermacherin Karin Kienberger erzählt in ihrer unverblümten Alltagspoesie Geschichten, die das Leben schreibt und nimmt ihre Hörer_innen mit auf eine sehr intime Reise. Die in eingängige Melodien verpackten Texte mit anspruchsvollen Arrangments ergänzen sich zu einem ergreifenden und hautnahen Hörerlebnis. Die Kompositionen reichen von nachdenklich bis heiter: Der Titelsong des Albums „Wos is dei Liad?“ sucht als melodische Ballade nach dem Feuer des wahren Ichs im Leben. All jene, die es gerne ein wenig beschwingter mögen, finden unter dem Titel „Wean foan“ einen Song mit Sommer-Hit-Qualitäten.

 

Publikumsstimmen:

„Karin fesselte ihre Gäste mit gefühlvollen als auch peppigen Stücken. Gemeinsam durchlebten wir in konzentrierter Form die Höhen und Tiefen des Lebens – Lieder über Familie, Freundschaft und Liebe – über Einsamkeit, Euphorie und Lebenslust.“

„Soo ein schönes Konzert, danke dir Karin, für Gänsehaut, glasige Augen, Erkenntnisse, Genuss, innere Stille und dass du die Zeit auf unglaubliche Weise zum Stillstand gebracht hast…..trotzdem verging die Zeit viel zu schnell!!!“

 

CD Rezension:

„Karin Kienbergers Debüt mag bei der allerersten Begegnung wie ein weiteres Album mit gut gemachtem, gefälligem Alltagspop wirken. Doch gleich nach dem ersten Einhören offenbart „Wos is dei Liad?“ eine bemerkenswerte Tiefe, die vor allem den persönlichen und berührenden Texten erwächst. Im „oberösterreichisch-niederösterreichischem“ Dialekt erzählt Kienberger Geschichten aus dem Leben und schafft in selten gehörter Leichtigkeit die Verbindung von unverblümter Direktheit und poetischer Malerei.
Stilistisch bleibt das solide produzierte Album innerhalb der Grenzen des Pop, wird aber durch Farbtupfer aus Jazz, Rock und Country bereichert. Die Arrangements sind angenehm aufgeräumt, der Sound der Band wird von geschmackvoll eingesetzten Gastbeiträgen ergänzt. Die Texte drehen sich immer wieder um Begegnungen und Beziehungen, um das Älterwerden, um Whisky und den Rest vom Leben. Ein ergreifender Song für Kienbergers Tochter beendet die Platte.
Fazit: Karin Kienberger ist ein weiterer Name der heimischen Dialektmusik-Szene, den man sich merken wird müssen. Aber Achtung: Nicht nur rührselige Naturen müssen beim Hören von „Wos is dei Liad?“ mit Fällen von Gänsehaut und wohltuender Sentimentalität rechnen.“ (mundartig.at)